Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1-, Justus-Liebig-Universität Gießen (FB 04), Veranstaltung: 'Bildung und Wissenschaft im Nationalsozialismus', 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wissenschaften und Weltanschauungen beeinflussen sich gegenseitig. Der Nationalsozialismus ist eine Weltanschauung, die viele, wenn nicht alle Gebiete des geistigen und praktischen Lebens aller Menschen in seinem Einflussgebiet stark prägt oder zu prägen versucht. Führende Nationalsozialisten verfolgten im Dritten Reich nicht nur rein politische und gesellschaftliche, sondern auch kulturelle und philosophische - typisch intellektuelle - Leitgedanken und Ziele. Ideen und Erkenntnisse aus allen Bereichen des menschlichen Lebens und Denkens wurden aufgenommen und auf Verwertbarkeit im Sinne des Nationalsozialismus geprüft. Gegebenenfalls wurden diese Ideen auch modifiziert, die Erkenntnisse zielgerichtet interpretiert, um sie an die eigenen, zu einem großen Teil sehr weltlichen Ziele anzupassen. Doch diese Ziele waren nicht a priori fix; der Darwinismus, der Sozialdarwinismus und später der Nationalsozialismus wurde ebenso geformt und geprägt durch die Neuerungen der Zeit. Jugendkult und Körperbewusstsein erfuhren in gleichem Masse durch medizinische und biologische Forschung Rechtfertigung wie Rassenhygiene und die Forderung nach mehr Lebensraum für das deutsche Volk. Diese Arbeit befasst sich mit der Verquickung von wissenschaftlicher Weltanschauung und folgenschwerer Realpolitik.

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